@text Netzwerk

Leistungen

D. Ruisinger

Artikelpool

Referenzen

Einblick

Dozent + Coach

Fachautor

Reisejournalist

Links

Literaturtipps

PR Beratung

Sitemap

Impressum

Anfrage

Profil
Arbeit
Angebot
Service
Kontakt

 


Google-Suche im Web


DIE WEBSITE MANAGER
Eine Einführung in Content Management Systeme (Stand Ende 2002)

Content Management Systeme (CMS) erleben einen enormen Boom. Kaum eine Internet-Fachzeitschrift, eine Fachmesse, eine Infoveranstaltung bei der nicht dieses Schlagwort dem Betrachter ins Auge sticht. Kaum ein großes Unternehmen, welches nicht auf einen CMS-Einsatz zurückgreift. Doch was verbirgt sich eigentlich hinter diesen drei Buchstaben?

Die Herausforderung
Die Kosten für Erstellung, Wartung und Pflege inhaltsintensiver Websites hat in den letzten Jahren stark zugenommen. Viele Unternehmen suchten daher nach Wegen, diese zu reduzieren. Auch dem Züricher Unternehmen Perspectives Software Solutions GmbH stellte sich im Jahre 1997 diese Frage.

Die Herausforderung: Ein Kunde suchte nach einer Möglichkeit, ein Volumen von rund 500 Seiten pro Jahr aus den verschiedensten Bereichen seiner vier Niederlassungen zu publizieren. Jedoch verfügte er weder über Informatiker noch Webmaster. Zudem wünschte er sich möglichst geringe Wartungskosten. Die Lösung musste demnach folgende Kriterien erfüllen:

  • jeder Mitarbeiter sollte selbstständig und ohne HTML-Kenntnisse Informationen auf die Website platzieren können;
  • es durfte kein zusätzlicher Aufwand zur täglichen Arbeit entstehen:
  • die Wartung musste aus mehreren, geografisch getrennten Orten möglich sein;
  • die bereits vorhandenen Daten mussten integriert werden;
  • eine zusätzliche Software durfte nicht installiert werden.

Die Antwort
Als Folge wurde ein eigenes und variables Content Management System entwickelt. Wie in diesem Fall verzeichnete die Zahl der CMS-Lösungen seit Ende der 90er Jahre im deutschsprachigen Raum einen rasanten Anstieg. Grundsätzlich beruhen diese Systeme auf dem Prinzip der 3-teilung: Struktur, Layout und Inhalt sind voneinander getrennt und lassen sich jederzeit den aktuellen Bedürfnissen einzeln anpassen.
Die Implementierung von angemessenen CMS-Lösungen erlaubt es Anwendern, ohne jegliche Programmierkenntnisse sowie externe Hilfen - und damit Kosten - Internet-Seiten selbst zu erstellen. Diese können nach der Fertigstellung von jedem Ort der Welt aus verwaltet werden. Eigenständig lassen sich neue Dokumente einspeisen, bestehende überarbeiten. Informationen oder News lassen sich sofort einspielen, um Produkte oder Dienstleistungen stets aktuell und schnell auf der Website zu promoten. Auf diese Weise wird der Weg von der Redaktion zur Publikation von Informationen deutlich verkürzt und die Aktualität in gleichem Maße erhöht.

Auch Layout und Funktionalität der Site lassen sich leicht und schnell überarbeiten bzw. neu gestalten. Die sonst anfallenden externen Update-Kosten entfallen. Die Folgekosten sind auf ein Minimum reduziert. Zudem können mehrere Mitarbeiter gleichzeitig und von verschiedenen Standorten aus an der Website arbeiten. Dabei regeln Benutzerberechtigungen den Zugang jedes einzelnen Users und ermöglichen eine dezentrale Wartung sowie gleichzeitig eine klare Trennung zwischen Internet, Intranet und/oder Extranet.

Zwischen Anspruch und Wirklichkeit
Noch bis vor zwei Jahren waren CMS großen Unternehmen vorbehalten. Hohe Kosten schreckten viele kleine und mittlere Unternehmen (KMU) ab. Heute bietet der Markt auch KMUs mit geringeren IT-Budgets eine immer größere Anzahl an preiswerten, variablen Lösungen, die Vorteile des Web Publishing per Content Management Lösungen für sich nutzen zu können. Dabei ist CMS nicht gleich CMS. Im Gegenteil. So existieren heute sehr unterschiedliche Systeme - von der gratis Entwickler-Lizenz bis zur 100.000 €-Version - auf dem Markt. Eine Lösung von der Stange gibt es bisher noch nicht. Dafür sind die Bedürfnisse der Kunden viel zu unterschiedlich.

Aber Vorsicht: Viele CMS-Anbieter geben an, dass jeder Anwender, der ein klassisches Office-Programm bedienen kann, sich selbst eine eigene Homepage basteln und diese auch pflegen kann. Programmierkenntnisse gehörten der Vergangenheit an. So sollte eigentlich das Ergebnis sein. Doch die Wirklichkeit sieht oftmals anders aus. Nur wenige Lösungen erfüllen diesen Anspruch. Bei den meisten muss der Nutzer– zumindest bei der erstmaligen Erstellung, oft aber auch bei Pflege und Ergänzung – auf die bewährten Leistungen von Programmierern und Multimedia-Agenturen zurückgreifen.

Hilfe vom Contentmanager
Mit der stetig zunehmenden Zahl an Lösungen nimmt die Orientierung auf dem immer unübersichtlicheren Markt ab. Bei der Suche nach dem passenden System kommt der Contentmanager gerade recht. Unter www.contentmanager.de bietet dieser Online-Support einen ausführlichen Überblick sowie Vergleich aktueller Content Management-Produkte. In einem Comparator auf diesem wichtigsten Branchenportal lassen rund 100 verschiedene CMS vergleichen.

Der Contentmanager bietet damit eine hervorragende Orientierungshilfe, um zumindest eine grobe Vorauswahl zu treffen. Jeder Anwender erhält erste Informationen über die Lösungen, findet Referenzen und kann selbst ausgewählte Produkte seiner Wahl miteinander vergleichen. Probieren Sie es doch selbst mal aus. Vielleicht finden Sie Ihr Content Management System, falls Sie dies nicht schon bei den Online- und IT-Services im terradigitalis-Serviceportal entdeckt haben.

5.305 Zeichen

Dieser Beitrag erschien im: Online-Magazin terramag! (heute: terradigitalis.net | Kommunikationskultur), 2002

     © Dominik Ruisinger